Donnerstag, 24. August
Der Weg heute
führte uns quer durch Bulgarien und damit auch durch das Balkangebirge. Die
Strecke war sehr abwechslungsreich und endlich wieder mal was für die
Motorradfahrer.
An einem kleinen Restaurant in den Bergen trafen wir eine Gruppe Motorradfahrer aus Istanbul. Sie sprachen gut Englisch und so konnten wir uns ein bisschen mit ihnen unterhalten. Sie waren von einem türkischen Partnerclub unseres ADAC namens ADARAT. Zum Abschied schenkten sie uns noch ein Motorrad Halstuch von diesem Club.
Es war auch
eine Frau dabei. Der hatten sie allerdings keinen „Sack“ über den Kopf gehängt
und statt Kopftuch trug sie einen Helm. Außerdem fuhr sie eine BMW F700 GS.
Motorradfahrer sind eben doch ein bisschen anders.
An der Grenze
zu Rumänien angekommen überquerten wir dann die Donau, welche hier fast schon
russische Dimensionen angenommen hat. In Sibirien würde sie dennoch vermutlich
nur als unbedeutender Nebenfluss auf der Landkarte verzeichnet.
Von der EU Binnengrenze wurden wir leider herb enttäuscht, da wir fast eine Stunde in der Schlange standen. Der eigentliche Grenzakt war dann allerdings in wenigen Sekunden erledigt.
In Rumänien
angekommen erwartete uns dann wieder ein Bild, das wir bereits von unserer
Motorradtour 2015 kannten. Auf den Dorfstraßen herrscht reges Leben, die Kinder
winken häufig den Motorradfahrern zu und zeigen mit der rechten Hand an, dass
wir mehr Gas geben sollen.
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